Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Im Anfang war es bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.
(Das Evangelium nach Johannes)
 
Das Wort, oder auch der Christusgeist, das Licht, das Gott umgab und gleichsam sein erstgeborenes, ihm vollkommen ähnliches Ebenbild ist, wird zum Ursprung allen Seins - nimmt später selbst menschliche Gestalt an (= Jesus Christus) und stellt durch sein Wirken die von Satan (Diabolo = Zerteiler) gebrochene Einheit zwischen Schöpfer und Geschöpf wieder her.
 
 
M O R G E N D Ä M M E R U N G
 
 

Liebe Freunde, wir leben in einer Zeit, die man am besten als das Ende der Nacht bezeichnen könnte. Und genau dieser Umstand weckt in mir das sehnsüchtige Erwarten des Morgens. Wie ihr wisst, gibt es im Universum, in der Natur, viele Zeit-Zyklen. Angefangen vom Tag-Nacht-Zyklus über den Mond-Zyklus hin zum Sonnen-Jahres-Zyklus usw.

Es gibt eben auch Zyklen, die so lang sind, dass sie viele Menschenleben überdauern und daher von Einzelpersonen im Allgemeinen nicht beobachtet werden können. Von diesen großen Zyklen sprechen aber viele alte Kulturen. Die Griechen etwa wußten von einer zyklischen Wiederkehr der vier Zeitalter: goldenes - silbernes - bronzenes - eisernes. Ähnliches wird in Indien berichtet.Nach diesen Quellen befinden wir uns jetzt am Ende des finstersten Zeitalters, in dem der moralische Verfall der Menschheit beinahe vorprogrammiert ist. Das eiserne Zeitalter, wo Maschinen, Kriege, Zerstörung und Materialismus die herrschenden Elemente sind, ist aber bereits selbst dem Untergang nahe, und wir dürfen uns auf ein neues goldenes Zeitalter freuen, in dem der Mensch seine wahre Aufgabe als Geschöpf Gottes erkennt und seinem Nächsten in wahrer Liebe begegnen kann.

 

 

E R W A C H E N

 

Meine lieben Freunde.

Wir alle dürfen uns auf den bevorstehenden Wandel der Zeiten freuen, da das kommende Zeitalter ein wahrer Segen sein wird.

Bevor es jedoch soweit ist, steht der Erde und ihren Bewohnern noch einiges bevor.

 

Da sich die Pole der Erde verschieben (= Polsprung: der magnetische Erdkern dreht sich) kommt es zu mehreren großen Erdbeben, gewaltigen Stürmen und anderen Umweltkatastrophen und infolge dessen zu einer Klimaveränderung. (Die Vorboten sind ja bereits zu bemerken.)

In der heiligen Schrift gibt es jede Menge Hinweise auf dieses weltweite Ereignis:

 

Altes Testament:

Das Buch Haggai, Kapitel 2:

 

20 Am vierundzwanzigsten Tag des Monats erging das Wort des Herrn ein zweites Mal an Haggai: 21 Sag zu Serubbabel, dem Statthalter von Juda: Ich lasse den Himmel und die Erde erbeben. 22 Ich stürze die Throne der Könige und zerschlage die Macht der Königreiche der Völker. Ich stoße die Kriegswagen samt ihren Fahrern um, die Pferde sinken samt ihren Reitern zu Boden, einer vom Schwert des andern getroffen.

 

Das Buch Jesaja, Kapitel 24:

1 Seht her! Der Herr verheert und verwüstet die Erde; / er verändert ihr Gesicht / und zerstreut ihre Bewohner. 2 Dann geht es dem Laien wie dem Priester, / dem Knecht wie dem Herrn, der Magd wie der Herrin, / dem Käufer wie dem Verkäufer, dem Gläubiger wie dem Schuldner, / dem, der ausleiht, wie dem, der leiht. 3 Verheert wird die Erde, verheert, / geplündert wird sie, geplündert. / Ja, der Herr hat es gesagt. 4 Die Erde welkt, sie verwelkt, / die Welt zerfällt, sie verwelkt, / Himmel und Erde zerfallen. 5 Die Erde ist entweiht durch ihre Bewohner; / denn sie haben die Weisungen übertreten, die Gesetze verletzt, / den ewigen Bund gebrochen.

 

Neues Testament:

Das Evangelium nach Markus, Kapitel 13:

 

23 Ihr aber, seht euch vor! Ich habe euch alles vorausgesagt. 24 Aber in jenen Tagen, nach der großen Not, wird sich die Sonne verfinstern und der Mond wird nicht mehr scheinen; 25 die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.

Die Offenbarung des Johannes, Kapitel 6:

12 Und ich sah: Das Lamm öffnete das sechste Siegel. Da entstand ein gewaltiges Beben. Die Sonne wurde schwarz wie ein Trauergewand und der ganze Mond wurde wie Blut. 13 Die Sterne des Himmels fielen herab auf die Erde, wie wenn ein Feigenbaum seine Früchte abwirft, wenn ein heftiger Sturm ihn schüttelt. 14 Der Himmel verschwand wie eine Buchrolle, die man zusammenrollt, und alle Berge und Inseln wurden von ihrer Stelle weggerückt. 15 Und die Könige der Erde, die Großen und die Heerführer, die Reichen und die Mächtigen, alle Sklaven und alle Freien verbargen sich in den Höhlen und Felsen der Berge. 16 Sie sagten zu den Bergen und Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Blick dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes; 17 denn der große Tag ihres Zorns ist gekommen. Wer kann da bestehen?

 

 

D E R   T A G   D E S   H E R R N



Wenn wir die Wehen überstanden haben, erwartet uns nach Gottes Vorhersagen wirklich Großartiges.
 
So heißt es bei Joel:
 
Das Buch Joël, Kapitel 3
1 Danach aber wird es geschehen, / dass ich meinen Geist ausgieße über alles Fleisch. Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, / eure Alten werden Träume haben / und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Knechte und Mägde / werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen.
3 Ich werde wunderbare Zeichen wirken / am Himmel und auf der Erde: / Blut und Feuer und Rauchsäulen.
4 Die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln / und der Mond in Blut,ehe der Tag des Herrn kommt, / der große und schreckliche Tag.
5 Und es wird geschehen: / Wer den Namen des Herrn anruft, wird gerettet. Denn auf dem Berg Zion / und in Jerusalem gibt es Rettung, wie der Herr gesagt hat, / und wen der Herr ruft, der wird entrinnen.
 
Und bei Maleachi heißt es:
 
Das Buch Maleachi, Kapitel 3
13 Was ihr über mich sagt, ist kühn, spricht der Herr. / Doch ihr fragt: Was sagen wir denn über dich? 14 Ihr sagt: Es hat keinen Sinn, Gott zu dienen. / Was haben wir davon, wenn wir auf seine Anordnungen achten / und vor dem Herrn der Heere in Trauergewändern umhergehen?
15 Darum preisen wir die Überheblichen glücklich, denn die Frevler haben Erfolg; sie stellen Gott auf die Probe / und kommen doch straflos davon. -
16 Darüber redeten die miteinander, / die den Herrn fürchten. Der Herr horchte auf und hörte hin / und man schrieb vor ihm ein Buch, das alle in Erinnerung hält, / die den Herrn fürchten und seinen Namen achten.
17 Sie werden an dem Tag, den ich herbeiführe / - spricht der Herr der Heere -, / mein besonderes Eigentum sein. Ich werde gut zu ihnen sein, / wie ein Mann gut ist zu seinem Sohn, der ihm dient.
18 Dann werdet ihr wieder den Unterschied sehen / zwischen dem Gerechten und dem, der Unrecht tut, zwischen dem, der Gott dient, / und dem, der ihm nicht dient.
19 Denn seht, der Tag kommt, er brennt wie ein Ofen: / Da werden alle Überheblichen und Frevler zu Spreu und der Tag, der kommt, wird sie verbrennen, / spricht der Herr der Heere. / Weder Wurzel noch Zweig wird ihnen bleiben.
20 Für euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, / wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen / und ihre Flügel bringen Heilung. Ihr werdet hinausgehen und Freudensprünge machen, / wie Kälber, die aus dem Stall kommen.
21 An dem Tag, den ich herbeiführe, / werdet ihr die Ruchlosen unter euren Fußsohlen zertreten, sodass sie zu Asche werden, / spricht der Herr der Heere.
22 Denkt an das Gesetz meines Knechtes Mose; / am Horeb habe ich ihm Satzung und Recht übergeben, / die für ganz Israel gelten.
 
 
 
 
V E R Ä N D E R U N G E N


Liebe Freunde!
 
Welche Veränderungen wird es nun auf unserem Planeten geben?
Die heilige Schrift gibt darüber Auskunft!
 
Jesaja schreibt:
Das Buch Jesaja, Kapitel 29
17 Nur noch kurze Zeit, / dann verwandelt sich der Libanon in einen Garten / und der Garten wird zu einem Wald.
18 An jenem Tag hören alle, die taub sind, / sogar Worte, die nur geschrieben sind, / und die Augen der Blinden sehen selbst im Dunkeln und Finstern.
19 Die Erniedrigten freuen sich wieder über den Herrn / und die Armen jubeln über den Heiligen Israels.
20 Denn der Unterdrücker ist nicht mehr da, / der Schurke ist erledigt, / ausgerottet sind alle, die Böses tun wollen,
21 die andere als Verbrecher verleumden, / die dem Richter, der am Tor sitzt, Fallen stellen / und den Unschuldigen um sein Recht bringen mit haltlosen Gründen.
22 Darum - so spricht der Herr zum Haus Jakob, / der Herr, der Abraham losgekauft hat: Nun braucht sich Jakob nicht mehr zu schämen, / sein Gesicht muss nicht mehr erbleichen.
23 Wenn das Volk sieht, was meine Hände in seiner Mitte vollbringen, / wird es meinen Namen heilig halten. Es wird den Heiligen Jakobs als heilig verehren / und erschrecken vor Israels Gott.
24 Dann kommen die Verwirrten zur Einsicht / und wer aufsässig war, lässt sich belehren.
 
Ezechiel schreibt:
Das Buch Ezechiel, Kapitel 36
29 Ich befreie euch von allem, womit ihr euch unrein gemacht habt. Ich rufe dem Getreide zu und befehle ihm zu wachsen. Ich verhänge über euch keine Hungersnot mehr.
30 Ich vermehre die Früchte der Bäume und den Ertrag des Feldes, damit ihr nicht mehr unter den Völkern die Schande einer Hungersnot ertragen müsst.
31 Dann werdet ihr an euer verkehrtes Verhalten und an eure bösen Taten denken und es wird euch ekeln vor euch selbst wegen eurer Gräueltaten.
32 Doch nicht euretwegen handle ich so - Spruch Gottes, des Herrn -, das sollt ihr wissen. Errötet und vergeht vor Scham wegen eures Treibens, ihr vom Haus Israel.
33 So spricht Gott, der Herr: Wenn ich euch von all euren Sünden gereinigt habe, mache ich die Städte wieder bewohnbar und die Ruinen werden wieder aufgebaut.
34 Das verödete Land wird bestellt, es liegt nicht mehr öde vor den Augen all derer, die vorübergehen.
35 Dann wird man sagen: Dieses verödete Land ist wie der Garten Eden geworden; die zerstörten, verödeten, vernichteten Städte sind wieder befestigt und bewohnt.
36 Dann werden die Völker, die rings um euch noch übrig sind, erkennen, dass ich, der Herr, das Zerstörte wieder aufgebaut und das Ödland wieder bepflanzt habe. Ich, der Herr, habe gesprochen und ich führe es aus.
37 So spricht Gott, der Herr: Ich lasse mich vom Haus Israel dazu bewegen, auch noch das zu tun: Ich werde die Menschen vermehren wie eine Schafherde.
38 Wie die zum Opfer geweihten Schafe, wie die Schafe an den Festen Jerusalem füllen, so sollen Herden von Menschen die zerstörten Städte bevölkern. Dann wird man erkennen, dass ich der Herr bin.

 



 

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